Google loses fight over record $4.7B EU antitrust fine
Datum und Ort
26. Oktober 2023, Brüssel
Ereignis
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass die 4,7 Milliarden Dollar schwere Geldstrafe gegen Google aufgrund von Antitrust-Verstößen aufrechterhalten bleibt. Diese Strafe wurde ursprünglich im Jahr 2018 verhängt, weil Google seinen eigenen Android-Betriebssystemdienst in einer Weise positioniert haben soll, die den Wettbewerb im digitalen Markt behindert.
In seiner Entscheidung wies das Gericht die Argumente von Google zurück, die mit dem Vorwurf konfrontiert waren, ihre Praktiken hätten den Wettbewerb nicht geschadet. Die Richter stellten fest, dass die von Google angewandte Marktstrategie mehreren Wettbewerbern schadet und somit gegen die Wettbewerbsregeln der Europäischen Union verstößt.
Hintergrund
Die Entscheidung des EuGH ist das Ergebnis eines langanhaltenden Rechtsstreits, den Google in mehreren Instanzen vor europäischen Gerichten verfolgt hat. Der Konzern argumentierte, dass die Strafe unverhältnismäßig sei und seine Geschäftsmodelle gefährde. Laut Berichten soll Google die Möglichkeit prüfen, den Fall weiterhin vor dem Gerichtshof der EU zu verfolgen.
Die EU-Kommission hat im Laufe der letzten Jahre mehrere Antitrust-Verfahren gegen Google eingeleitet, darunter solche, die sich auf die Suchmaschine, Online-Werbung und das mobile Betriebssystem konzentrieren. Die Entscheidung des EuGH dürfte sowohl für Google als auch für andere Technologiefirmen weitreichende Konsequenzen haben.
Quellen
– Europäischer Gerichtshof, Pressemitteilungen – EU-Kommission, offizielle Berichte – Technologiemedien, Branchenanalysen